Der Zeitraum der Erstellung richtet sich nach der Energieausweisart. Folglich nimmt die Erstellung des Energiebedarfsausweises mehr Zeit in Anspruch als die Erstellung des Verbrauchsausweises, da der Bedarfsausweis von der Berechnung her weitaus komplexer ist. Beim Bedarfsausweis ist eine Terminvereinbarung erforderlich, um die bauphysikalischen Daten vor Ort zu erheben. Die Hausbegehung kann etwa 30-45 Minuten in Anspruch nehmen. Dies ist natürlich auch abhängig von den vorliegenden Unterlagen des Eigentümers. Hilfreich für die Erstellung des Energiebedarfsausweises sind Baubeschreibungen, Grundrisse, Bauzeichnungen und ein aktuelles Schornsteinfegermessprotokoll. Auch durchgeführte energetische Sanierungen fließen in die Beurteilung des Gebäudes ein. Hier sind entsprechende Nachweise (Fachunternehmererklärungen, Rechnungen, Lieferscheine etc.) hilfreich. Neben den bereits vorliegenden Daten, muss der Energieberater dann weitere Daten vor Ort erheben oder fehlende Daten erheben. So besteht die Notwendigkeit bei nicht vorhandenen Unterlagen beispielsweise Fenstergrößen, Deckenhöhe etc. mit den vorhandenen Gerätschaften auszumessen und fehlende Daten vor Ort aufzunehmen. Die finale Erstellung des Energieausweises erfolgt anschließend am Rechner und dauert drei bis fünf Arbeitstage. Bei der Erstellung eines Verbrauchsausweises für Wohngebäude ist kein Termin zur Begehung des Objektes erforderlich, so dass die Daten im Büro ausgewertet werden können. Bei Nichtwohngebäude ist hingegen eine Besichtigung der Immobilie auch bei einen Verbrauchsausweis erforderlich.

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